Am Morgen hat mich der Tag mit blauem Himmel begrüßt.
Dann ging es los nach Molines, etwa 30-35 Minuten bergab. Vorbei an einer umzäunten Schafherde, die von einem auf einem Felsen sitzenden, herunter schauenden und mich anbellenden Patou bewacht wurde 🙂. Sah aus wie bei König der Löwen 😁. Im Dorf angekommen, stellte ich fest – hier wird man auch nicht verhungern. Mein Weg führte mich auch ein einem alten Backhaus vorbei – sehr cool 🙂. Sah so aus, als ob es ab und zu noch benutzt wird. Von den beiden geplanten Anlaufstellen, sah ich die Bäckerei zuerst, jedoch war ich 15 Minuten vor der Zeit. Also zuerst zum kleinen Proxi Markt und der hat anscheinend, obwohl noch nicht Juli, auch nachmittags geöffnet – gut zu wissen. Meine Taschentücher gingen zu Ende und ich bin dort fündig geworden. Oft findet man nur größere Packungen, die für Trekking eigentlich überdimensioniert sind. Bei dem Toilettenpapier konnte ich bei der letzten Gîte auf Nachfrage eine Rolle abkaufen – auf Spendenbasis.
Nach dem Einkauf ging es zur Bäckerei zurück zum Frühstücken 🙂. Die Standards wie Croissant und Pain au Chocolat (Schoko-Teilchen) fehlten natürlich nicht, aber die sahen auch aus wie überall. Heraus stach, nicht nur wegen der Größe, das Rosinen-Teilchen – es sah eher aus wie Hausgemacht. Das nahm ich, zusammen mit einem Café. Ansonsten war die Bäckerei (mit Café-Sitzgelegenheiten) gut sortiert – Brote, Sandwiches, Kuchen, Frühstücksangebote, etc.
Einen zweiten Café gab es dann auch noch und ein belegtes Etwas für später. Nach dem Genuss hieß es dann – und wenn es für das Frühstück bergab ging, geht es nach dem Frühstück auch wieder die Strecke bergauf zurück zum Campingplatz 🙂.
Ich war eigentlich noch in der Planung, welche kleine Runde ich heute drehen will, da hatten wir gegen 13h auch schon wieder Regen und Gewitter und es wurde kühler. Hmmm, dann erstmal den Blog weiterschreiben und überlegen. Also laut der App, die bisher richtig lag, bis Samstag immer Gewitter nachmittags. Erst Sonntag mal nicht, Montag dann wieder, danach wieder nicht. Ich würde gerne eine längere Tour machen, die aber teilweise in exponierter Lage verläuft und dann auch in die Gewitteruhrzeit fällt. Selbst wenn ich einen Zubringer-Shuttle (Navette) nutze, fährt dieser momentan seltener, weil die Hauptsaison noch nicht begonnen hat. Dadurch fallen die Mittags-Fahrzeiten komplett weg und das Shuttle nimmt erst wieder am späten Nachmittag Fahrgäste für die Abfahrt auf. Aber dann bin ich auch noch nicht am Campingplatz angekommen. Von daher gesehen, ist Juli schon dem Juni vorzuziehen. Angenehmer, weil weniger los, ist es aber jetzt schon. Vielleicht warte ich einfach mit der höheren Tour bis Sonntag. Als ich heute Mittag das Zelt verließ, bemerkte ich, dass die Zeltplane am Eingang verzogen war. Schnell war die Ursache gefunden, das Gestänge ist weiter ausgebrochen und hat auch ein Loch in die Zeltwand gestoßen. Der Bruch am Gestänge lag/liegt so ungünstig, dass das Reparaturrohr trotz Verklebung weggerutscht ist. Als ich das Gestänge dann auseinander nahm, um alles wieder zu flicken und das Zelt dadurch auch etwas in sich zusammenfiel, fing es auch noch zu regnen an 🙂. Ich habe die Reparatur dann schnell zu Ende geführt, aber dabei wurde meine Kapuzenjacke nass, die ich momentan auch nachts anziehe. Nicht durchgenässt, aber schon feucht-klamm. Trocknen bei dem Wetter keine Chance. Und damit feucht in den Schlafsack? Erst einmal nicht. Ich habe ja noch die Regenjacke, die ist natürlich dünn, aber isoliert auch etwas. Zur Not kann ich, wenn es heute Nacht nicht aushaltbar sein sollte, doch noch die Jacke dazu nehmen. So, Finger werden schon kalt, ich mummele mich jetzt Mal ein. Gute Nacht an Alle, insbesondere Mini-Esel 🙂.





Wirklich schönes Backhäuschen! Man könnte da gerne etwas backen – nächstes Mal nimm dein Sauerteig mit und backe paar Brote. Gut, dass es da auch Wasser dabei ist.
Du hast das Know-how und den Sauerteig. In deinem nächsten Urlaub machst du hier Brote und Flammkuchen 😃
Jaaa…Flammkuchen wäre doch toll und super einfach – da braucht man nicht mal den Sauerteig 🙂
Genau, aber würde ja auch gehen. Wenn man den schon für Brote hat.