13.06. Aufregende Bergtour mit Herausforderungen 

Die Nacht war gar nicht kalt. Aber ich bin einige Male aufgewacht, als der Wind gegen das Zelt schlug. Heute Morgen sah ich dann einen Esel-Schatten durchs Zelt. Coquine stand davor. Wer auch sonst 😉. Als Erstes – Begrüßungszeremonie 🙂. Beim Frühstück war ich dann schon gegen 07.30h. Es gab Marmeladen aus der Region und da es viele Kastanien hier gibt, auch eine Kastaniencreme. Jetzt weiß ich auch, was das neulich in der Gite beim Frühstück für eine Creme war 😉. Dann gab es natürlich noch eine Picknick-Tüte, wovon ich bisher nur einen Teil gegessen habe. Viel Käsesorten, Wurst, Obst, eine gekochte Kartoffel – reichlich gute Sachen. Heute stand wieder eine kurze Tour an. Aber ich muss mich unbedingt daran erinnern, dass wenig Kilometer nicht gleich bedeutet schnell ankommen. Relativ am Anfang der Etappe habe ich Coquine ausgiebig fressen lassen. Dann kam die erste Hürde – wässriger Rasen und Matschepampe. Esel mögen das eher nicht. Und da hat sie auch blockiert. Entweder aus Trägheit oder es war ihr unlieb. Auf einmal wollte sie mit entgegenkommenden Wanderern einfach zurücklaufen. Tja, ich musste tatsächlich etwas energischer sein um sie zum Weitergehen zu bewegen. Dann Hürde Nummer zwei: große Steine, über die wir gehen mussten. Einmal habe ich dann die Satteltaschen abgenommen. Nachdem diese Schikanen überstanden waren, habe ich sie fressen lassen und auch das Gepäck abgenommen. Sie hat ihren Kopf unter meinen Arm gesteckt und mich ihn festhalten lassen und bestimmt so 15 Minuten lang einfach gedöst 🙂. Dann ging es weiter. Plötzlich blieb sie an einem Gatter stehen. Moment mal – richtig Coquine, da müssen wir durch 😉. Dann kamen wir an einen Bach. Ich habe eine nicht ganz so tiefe Stelle gesucht und Coquine hat es nach kurzem Zögern auch auf die andere Seite geschafft. Weiter ging es über Bergpfade aufwärts mit herrlichem Ausblick. Aber wenn es hoch geht, geht es meistens auch wieder runter. Immer Mal wieder mit Matschepampe und auf grobsteinigen Wegen. Irgendwann war ein relativ großer Absatz auf dem Weg, schätzungsweise so 25 – 30cm. Ich wollte Coquine außen herumführen, aber da ging es wieder durch Matsch. Während ich vorging entschloss sich Coquine die Stufe zu nehmen und setzte zum Sprung an. Ich konnte gerade noch schauen, dass das Seil frei war und dann sprang sie wie eine Bergziege schon runter und mit Tempo ging es weiter. So abenteuerliche Pfade scheinen ihr Ding zu sein. Es war schon ein kräftezehrender langer Abstieg, aber sie blieb meistens nur kurz stehen, frass vielleicht mal was, und dann ging es weiter. Respekt Coquine. Die Aussicht war nach wie vor wunderschön, aber letztendlich dauerte die Etappe länger als gedacht. Aber auch diese war irgendwann mit der Ankunft am Ziel zu Ende. Es war wieder eine Gite und Coquine hat wieder ihr eigenes Reich, wenn ich auch etwas nachdenklich bin wegen dem doch ziemlich abschüssigen Gelände. Obwohl vorher nicht angemeldet, wurde ich noch zum Abendessen eingeplant. Es waren noch drei andere Personen dabei. Das Essen wurde draußen serviert. Als Vorspeise gab es eine Feta-Creme mit gedünsteten Tomaten. Danach Risotto und zum Nachtisch – als ich die flachen Schälchen gesehen habe, hoffte ich es, Crème Brûlée 🙂. War alles lecker. Im Zelt habe ich dann schon gemerkt, dass es richtig warm ist. Also musste ich mich für die Nacht nicht mehr so einpacken.
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4 Kommentare zu 13.06. Aufregende Bergtour mit Herausforderungen 

  1. Monika Walkling sagt:

    Tolle Bilder und dein Beitrag
    😉😉😉

  2. Triin sagt:

    Und ein schönes Plätzchen zum Essen!
    Endlich auch mal wieder mehr Bäume – oft sieht man nur kahle Landschaften.

  3. Sandro sagt:

    Der Tisch gehört zu der Gite. Wir sind viel durch Wald gelaufen. Aber auf Fotos sieht es im Wald oft ähnlich aus – Bäume. Deswegen habe ich da nicht so viele Fotos gemacht.

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