Die Nacht war in der Tat kalt und sehr windig. Ich habe lange überlegt, ob ich aus dem Schlafsack schlüpfen soll. Aber der Wind pfiff durch das Zelt. Das Unterzelt hat luftdurchlässige Bereiche und das Überzelt war breit gespannt, so dass der Wind freie Bahn hatte. Also raus, die Luftöffnung zugemacht und das Überzelt enger gesteckt. Heute Morgen waren es dann noch 9 Grad und der Wind hielt an. Nachdem ich nach Coquine gesehen hatte, ging es erst Mal zum Food-Wagen am Campingplatz zum Frühstücken. Ich glaube das wäre so ein Job für mich. Mitten in der Natur auf einen Campingplatz einen Food- Truck zu betreiben 🙂. Heute standen 17 km auf dem Programm, viel über Schotter- und Steinpisten, nicht so optimal für Coquines Hufe. Mittags haben wir dann an einem Gras-Abschnitt Pause gemacht. Dann hat mich mein Resilienz-Coach Coquine vor eine Aufgabe gestellt, nachdem sie sich satt gefressen hatte. Sie legte sich hin, in Bauchlage. Zuerst dachte ich, OK chill, mal wir haben noch ein wenig Zeit. Als ich dann aber weiter wollte und sie immer noch lag, versuchte ich sie zum Aufstehen zu bewegen. Aber das Einzige, was sich bewegte, war ihr Kopf. Und als sie sich dann komplett auf die Seite legte, den Kopf auf den Boden und die Äuglein langsam zu gingen, wurde ich doch nervös. Ich konnte sie nicht zum Aufstehen bewegen. Google zu befragen, machte mich noch nervöser, da die KI gleich mit gesundheitlichen Problemen und Notrufnummer antwortete. Nene, die wird doch nur dösen wollen. Wenn wir nicht noch ein gutes Stück vor uns und nicht auch so spät gehabt hätten, wäre es einfacher gewesen. Zur Not hätte ich mein Zelt da aufgeschlagen. Aber ich hatte für kommende Nacht einen Platz für Coquine und einen Tisch für mich reserviert und musste auch noch dort un der Nähe einen Biwakplatz finden. Plötzlich kam Coquine dann doch hoch und wir konnten die sich ziehende Strecke hinter uns bringen. Es war dann so gegen 18h als wir dort ankamen. Coquine untergebracht und etwas zurückgelaufen, um ein Biwakplatz zu finden. Direkt vor Ort war zelten verboten. Ansonsten max. 50 Meter vom offiziellen Wanderweg. An die Uhrzeit hatte ich mich dann nicht gehalten und habe schon früher das Zelt aufgeschlagen. Dann noch umgezogen und los zur Auberge zum Essen. Es gab eine regionale Spezialität, mit Käse überbackene Kartoffeln und Trüffel-Wurst, sehr lecker. Und anschließend selbst gemachtes Eis. Satt verabschiedete ich mich noch von Coquine und lief zum Zelt. Auf über 1400 Meter waren es so 5-6 Grad. Also habe ich das Zelt möglich dicht gemacht und bin in einige Schichten Kleidung und dann in den Schlafsack geschlüpft. Nachdem ich dann noch die Blog-Beiträge (nach)geschrieben und gepostet hatte, bin ich dann auch schon bald eingeschlafen.











Sag mal, seid ihr zwei auf ein Food-Trip, oder was? Ihr beide seid ja nur am essen/fressen?
Wer viel verbrennt, muss viel essen….oh…mein Magen knurrt 😉
Guten Morgen Sandro, das sind wieder sehr schöne Bilder. Ich hoffe es geht Euch gut. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag 🤗👍
Hallo Schwesterchen, wünsche euch auch einen schönen Sonntag 🙂