Heute habe wir eine kurze Tour vor uns mit knapp 6km 😊. Also ist Frühstück und Einkauf angesagt.
Auch das Frühstück auf dem Campingplatz hat mich überzeugt. Mann schmeckt schon, dass da mit Hingabe gekocht wird und bei den Produkten auch auf Qualität gelegt wird. Als Picknick gab es ein belegtes Baguette mit Blauschimmelkäse. Und das Cookie sah selbstgemacht aus. Gut gestärkt ging es dann in den Einkaufsladen Proviant auffüllen. Dann wieder zurück auf den Campingplatz organisieren und Zelt abbauen. Dabei habe ich nochmal die aufgerissene Stelle am Gestänge geklebt. Damit war mein Klebeband auch leer. Es war schon fast Mittagszeit, als ich dann Coquine aufsuchte. Der ging es prächtig, war am fressen und ich war in dem Moment nicht wirklich interessant für sie 😉. Naja, es gab noch einiges vorzubereiten und den schönen Moment zu genießen. Eine Massage hat sie aber auch noch bekommen – wenn sie schon mein Gepäck trägt…So gegen 13h sind wir dann los, bergauf. Noch nicht so auf Touren, ging es immer Mal wieder mit Unterbrechungen weiter. Ich habe viele Büsche mit vielen Schaum-Gebilden gesehen. Das haben Zikaden-Larven gemacht. Also bald gibt es hier richtige Zikaden-Konzerte. Aber man kann sie jetzt schon hören. Wir stießen dann bald auf den Stevensonweg. Der Schriftsteller Robert Lois Stevenson durchquerte 1878 die Gebirgsregion auf 272 km Länge mit seiner Eselin Modestine. Offiziell wird der berühmte Fernwanderweg auch als GR70 geführt. Wo mir in den letzten Tagen nur sehr wenige Wanderer begegnet sind, hat es dieser Abschnitt in sich gehabt. Viele Wanderer interessierten sich für Coquine, wollten sie streicheln oder hatten Fragen. Ruhe war da nicht so gegeben aber jede Menge zu fressen, und das habe ich sie auch ausnutzen lassen. Und dann kamen uns doch tatsächlich Wanderer mit zwei Eseln entgegen. Einer davon, war ein Langhaar-Esel. Ich schaute, dass ich schnell an ihnen vorbeikam. Der Langhaarige drehte sich um und wollte Coquine hinterherlaufen – und sie lief unbeeindruckt weiter 😊 und der Langhaarige wurde wieder an die Leine genommen. Am späten Nachmittag kamen wir dann wieder an einem Campingplatz an, unserem Ziel. Hier hat Coquine ein schönes umzäuntes Areal für sich alleine. Heute Abend habe ich dann erst mein Baguette gegessen. Vor dem Schlafengehen habe ich dann Coquine besucht und geknuddelt und sie war in Knuddellaune 😁. Also den Höhenunterschied merkt man abends deutlich anhand der Temperaturen. Heute muss ich mich wieder voll einpacken.
Schon wieder spät…..gute Nacht 🙂

















Kein Foto vom Langhaar-Esel?
So eine steinerne Hütte würde mir wohl auch reichen…
Der Langhaar war schon soweit weg, ich habe zwar hinterher fotografiert, aber ist nicht viel zu sehen. Ich wollte ja möglichst schnell Meter zwischen die bringen.