Da ich um 08h spätestens zum Frühstück bei der Auberge sein wollte, hatte ich mir den Wecker für 06.30h gestellt. Die Nacht war Dank der mehrlagigen Bekleidung zwar noch kühl aber nicht eisig.
Zuerst versorgte ich Coquine mit Haferflocken, dann war ich dran. Und als ich dann mein noch warmes Croissant serviert bekam, es langsam öffnete, sich dabei blättrige Schichten lösten und ich in das buttrige zarte Innere schaute, war ich geerdet. 😌 Danke Universum für dieses Croissant! Nach einer Nacht im kalten Wald, war das wie ein 6er im Lotto. Ich hätte gerne noch mehr gehabt 😉. Dazu gab es noch Baguette, Marmelade und irgendeine Streichcreme, die ich nicht zuordnen konnte. Café gab es in unterschiedlichen Varianten zu Selbstbedienung, da es ein (Art) Buffet war. Gestärkt ging es dann mit einer Picknick-Tüte los. Erst zum Pont du Tarn. Eine Steinbrücke über den Fluss. Dort haben wir die erste Pause gemacht und ich habe Coquine trinken lassen. Viel war es nicht aber immerhin etwas. Denn heute Abend machen wir Biwak im Wald und dort gibt es kein Wasser. An dem Fluss begegneten wir noch zwei anderen Wandereseln. Weiter ging es durch offenes Terrain und über steinige Pfade und große Brocken abwärts. Unten angekommen, fragten entgegenkommende Wanderer, ob der Esel da heruntergelaufen ist. Ja man glaubt es kaum, über welches Terrain Esel auch laufen können. Ist natürlich auch Esel-abhängig. Coquine hatte sich auf jeden Fall eine weitere Pause verdient und da gab es viel zu essen für sie. Ich habe dann auch meine Picknick-Tüte sichtlich erleichtert. Dann ging es weiter das letzte Stück mit schöner Weitsicht und an alten Steinhöfen vorbei. Coquine wurde langsamer und machte öfter Pausen, naja – sie hatte ja auch schon einiges im Magen. Dann kamen wir an, am Plo de la Nassette. Im Prinzip mitten im Wald, eine Lichtung und Wege. Regelkonform habe ich einen schönen Platz für uns gefunden und habe Coquine frei grasen lassen. Als sie voll war, hat sie sich wieder hingelegt. Diesmal konnten wir den Moment voll ausschöpfen und genießen 🙂. Erst nach längerer Zeit, stand sie wieder auf und das Fressen ging weiter 🙂. Heute werde ich sie zum ersten Mal für die Nacht an einem Bodenanker festbinden, sieht aus wie ein Korkenzieher, der in den Boden gedreht wird. Irgendwann am Abend fing ich dann an das Zelt aufzubauen und schaute zu Coquine. Die lief gerade schnurstracks auf einen der angrenzenden Wegen davon. Ich natürlich gleich hinterher und habe sie wieder zurückgeholt und weiter grasen lassen. Eine zeitlang später wieder das Gleiche und der gleiche Weg. Wieder zurückgeholt und dann direkt am Bodenanker befestigt. Ich weiß nicht ob das Zufall war, aber soweit ich gesehen habe, geht es auf diesem Weg zu einem der Tagesziele des Eselvermieters. Gut möglich, dass sie dorthin wollte. So, nun ist es Zeit zum Schlafen, gute Nacht 🙂

















Coquine sieht so klein und dünn aus. Ich glaube sie muss mehr essen, nicht du…
Ich glaube, sie hat schon zugenommen, am Hintern zum Beispiel 😁. Sie hat doch eine tolle Model-Figur 😉
🙂 Ja, sie ist sehr hübsch und kann locker als Esel-Model fungieren 🙂
Ja, sie verdreht den Esel-Männern auf der Farm sicher den Kopf 😉
Das ist ein schönes Video das du gemacht hast. Ich wünsche Dir eine angenehme Nacht 🌃
Hat die KI geschnitten 😉. Ich lade die einzelnen Clips noch hoch. Liebe Grüße.