21.01. Zurück nach Le Grau du Roi

Heute geht’s ins Touristen -Hafenstädtchen zurück, wo sich der Bahnhof befindet, zur Übernachtung in ein Hotel.
Aber zunächst, man kann es erahnen, Frühstück 😊. Dann entspannt organisiert, gepackt und Zelt abgebaut. Ich hatte dem Hotel gestern Abend noch eine Email gesendet, ob ich meinen Rucksack schon morgens dort deponieren kann, aber ich hatte noch keine Antwort erhalten. Deswegen habe ich dann direkt mal das Hotel angesteuert. Ich habe auf dem Weg einstündigen Weg schon gemerkt, dass mein Rucksack das zulässige Gesamtgewicht überschritten hat 😉. Den ganzen Tag wollte ich den nicht tragen. Es fühlte sich schon relativ schwer an, auch wegen den Wanderstiefeln, die ich an ihm befestigt hatte. Aber die Strecke ist angenehmer in Sandalen zu laufen. Und der Bus fährt heute am Sonntag nicht. Unterwegs musste ich auch Mal eine Pause einlegen. Dann kam ich beim Hotel an – Check-in wie in der Beschreibung angegeben. Die hatten geschlossen und öffneten erst um 16h. Wir hatten noch nicht mal Mittag. Also Optionen gecheckt für Gepäckabgabe über zwei Anbieter – letztendlich leider ohne Erfolg. Das hat dann auch so lange gedauert, dass ich dafür auch keinen Nerv mehr hatte weiter zu suchen. Dann eben mit Rucksack. Da die Geschäfte heute am Sonntag nur einen halben Tag geöffnet haben, bin ich zuerst in den nächsten Supermarkt. Schwer – auf der einen Seite weiß ich nicht, welche Einkaufsmöglichkeiten ich in den nächsten Tagen habe. Nur theoretisch, dass es wohl einen kleineren Einkaufsladen in der Nähe geben soll. Und in der Umgebung auch vereinzelt Gastronomie. Aber auf der anderen Seite vollpacken mit Proviant kann und will ich mich auch nicht. Bäckereiartikel sollte man auf dem Campingplatz vorbestellen können, den ich übermorgen ansteuern will. Also habe ich überwiegend Fertiggerichte gekauft. Die französischen Fertiggerichte esse ich tatsächlich gerne mal, ich finde sie für Fertiggerichte qualitativ gut. Sie schonen den Geldbeutel (jeden Tag essen zu gehen, geht dann auch merklich ins Geld) und sie haben sich auf Trekkingreisen als sehr praktikabel herausgestellt. Sie sind quasi ja schon fertig, aufwärmen kann, muss aber nicht sein. Das ist für mich sinnvoller als auf Trekking-Menüs zurückzugreifen. Dann gab es noch etwas für den akuten Energiebedarf auf der Wanderung, das sich auch bewährt hat – Apfelmus aus dem Quetschbeutel. Und natürlich noch etwas Wasser. Nach dem Einkauf war es zwar noch keine 12h aber ich hatte da zuvor ein Schild gesehen – Pizza aus dem Holzofen 😊 – yes, genau das brauchte ich. Also hin und Pizza bestellt. Die hatten einen großen Pizzaofen, der mit Holz befeuert wurde. Die Pizza war sehr gut. Der Espresso auch – ich mag es, wenn er nicht säuerlich ist. Zufrieden und satt habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht und einen großen Teil im Schatten einer Grünfläche verbracht. Nach einem kühlen Getränk in einer Brasserie war ich dann auch ziemlich pünktlich im Hotel und habe eingecheckt. Schönes, sauberes Zimmer mit Klimaanlage. Noch ein Spaziergang am Abend und dann wieder zurück ins Hotel. Morgen heißt es früh aufstehen.
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4 Kommentare zu 21.01. Zurück nach Le Grau du Roi

  1. Triin sagt:

    Wenigstens wieder mal ein Tier auf einem Foto – auch wenn man es nicht so ganz entziffern kann, um welches Tier es sich handelt.

    Die Pizza sieht sehr lecker aus.

  2. Sandro sagt:

    Könnte eine Giraffe sein

  3. Sandro sagt:

    Ja, eine weiße Giraffe mit Streifen. Oder steht irgendwo geschrieben, dass das nicht sein darf 😁😉

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