18.06. Früh am Strand

Heute hatte ich Glück mit dem Sonnenaufgang. Mindestens genauso schön war es aber, dass es wieder fast menschenleer war, bis auf anfänglich wenige Angler. Nach dem Ausflug ans Meer konnte ich das Frühstück kaum erwarten 😉. Danach habe ich noch eine kleine Mütze Schlaf nachgeholt, bevor ich mich der digitalen Welt widmete. Unter anderem, wie geht’s weiter? Morgen verlasse ich diese Campingplatz und werde erst einmal wenige Kilometer auf einen anderen Campingplatz ziehen. Voraussichtlich 2-3 Tage. Dann wird es wahrscheinlich wieder in die Berge gehen – das ist der Plan.
Mein Zelt steht übrigens unter einem Maulbeerenbaum, so einen Baum hatte ich vorher noch nicht gesehen.
Ich finde es schon schön hier auf dem Campingplatz. Mittlerweile kommen mir die Wege nicht mehr so weit vor. Günstig ist er mit knapp 30 Euro pro Nacht für mein Zelt und mich inkl. Strom nicht gerade, aber die Campingplätze hier in der Umgebung liegen preislich meistens mindestens genauso so, teilweise darüber. Und es ist noch nicht einmal Hauptsaison. Es gibt hier auf dem Platz auch noch etwas günstigere aber auch teurere Stellplätze. Die meisten Campingplätze in der Nähe sind auch 3-4 Sterne Campingplätze, die ihren Hauptfokus verständlicherweise nicht auf Single-Wanderer mit Einmann-Zelt gelegt haben.
Was mich hier stört, aber auch kein lokales Phänomen ist, ist zugeraucht zu werden. Wenn ich zum Beispiel morgens mein Frühstück genießen möchte und als Beilage Zigarettenrauch auf der Zunge schmecke, ist der Genuss dann für mich auch schon beendet. Und wenn ich dann das nächste Klick-Geräusch höre, verziehe ich mich lieber gleich 🙂. Dem kann man ja wenigstens aus dem Weg gehen, wenn man sich gestört fühlt. Von daher nicht dramatisch. Was mich aber schon mehr säuerlich macht, sind die Hundebesitzer, die ihre lieben Vierbeiner kacken lassen und die Hinterlassenschaften einfach liegen lassen. Ja, Esel machen auch Häufchen, aber wenn ich wählen müsste, würde ich mich eher mit nackten Oberkörper in einen Eselhaufen legen als in einen Hundehaufen 😉😁. Es ist so schade das zu sehen, gerade ich den Dünen, teilweise gibt es dort regelrechte Hundetoiletten. Aber die Hinterlassenschaften verschwinden ja nicht so schnell, es kommen einfach weitere hinzu. Hier gibt es in der Nähe auch einen Reiterhof und die Ausritte finden auch im Dünenbereich statt, das sieht man an den Pferdeäpfeln. Aber auch diese pflanzlichen Hinterlassenschaften empfinde ich nicht als störend. Natürlich gibt es auch verantwortliche Hundebesitzer. Als heute ein Hund auf meiner Parzelle sein Geschäft machte, kam direkt der Besitzer und hat es weggemacht. Aber auch da muss ich sagen, Hunde bitte an die Leine, damit es erst gar nicht soweit kommt. Denn irgendein Rest kann da immer noch liegen. So große und hochpreisige Campingplätze sollten meiner Ansicht nach separate Hundetoiletten-Bereiche haben sowie Stationen mit Tüten und Abfalleimern. Habe ich hier beides noch nicht gesehen.
Hier gibt es auf dem Platz in der Nähe des kleinen Einkaufszentrums zwei Tische mit Bänken, die bisher immer für mich frei waren 🙂. Dort esse oder sitze ich einfach öfter, ungestört.
Heute Abend auch, und ich muss sagen diese Chips mit Ziegenkäse und dem scharfen Paprika sind lecker.
Nach einer kleinen Dünen-Runde ging es dann auch ins Zelt zum Schlafen.
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6 Kommentare zu 18.06. Früh am Strand

  1. Triin sagt:

    Du bist bald selbst ein Croissant 😀 Mit Maulbeerfüllung 😀
    Solche Chips habe ich auch noch nirgends gesehen/probiert. Sieht interessant aus.

  2. Sandro sagt:

    Interessant – Croissant mit Maulbeerfüllung. Du hast vielleicht gerade eine neue Variante gedanklich kreiert 🙂.

  3. Ruder-Saam sagt:

    Der Strand ist wunderschön, gut das du das machst. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß 🤗🍀

  4. Sandro sagt:

    Vielen Dank und liebe Grüße 😘

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