10.07. Abschied vom Camping Le Chanterane

Das letzte Mal Schnarchkonzert in der Nacht 🙂, hoffentlich 😉.
Heute hieß es Abschied nehmen – vom Campingplatz, von Saint Véran, vom Queyras.
Der Wecker hat mich um 6h aus dem Schlaf gerissen. So langsam fing ich dann schon mal an Sachen zu sortieren und zusammenzupacken, bevor ich die Sanitäranlagen aufsuchte. Anschließend Zelt abbauen und Rucksack packen. Gegen 8h holte ich dann noch mein Frühstück ab. Noch einmal auf dem Platz frühstücken, dann war es auch schon Zeit zum Gehen. Ich verabschiedete mich noch von der sehr freundlichen Betreiberin von Camping Le Chanterane (der singende Frosch), sattelte auf – also mich – und machte mich auf nach Saint Véran. Mein Bus fuhr gegen 10h ab und nach einem Bus-Wechsel war ich gegen 11h am Bahnhof Mont Dauphin Guillestre. Bei der Anfahrt konnte man schon Teile der historische Festungsanlage auf einem Felsplateau erkennen. Dort will ich morgen hin. Vom Bahnhof zum Camping du lac – „les Iscles“ sind etwas mehr als 1km. Ein Campingplatz an einem Bade- und Freizeitsee. Das Einchecken ging schnell, da ich alles schon online abgewickelt hatte. Nur den Platz hatte ich getauscht, was aber kein Problem war. Ich hatte mir ein schattigeres und einsameres Plätzchen weiter weg vom Trubel ausgesucht. Wow, die haben bei den Toiletten sogar Toilettenpapier 🙂. Keine Ahnung, ob das ein Muss ist bei 3 Sternen. Ich hatte den Platz vor allem ausgewählt, weil er zum Bahnhof der nächst gelegene Campingplatz ist. Etwas zum Frühstück für morgen hatte ich in dem kleinen Markt am Campingplatz auch schon bestellt. Wo bzw. ob ich morgen Café bekomme, weiß ich nicht nicht. Zum Mittag gab es eine Portion Fritten und dann lag ich am Zelt im Gras und habe die Atmosphäre wirken lassen. Mit dem Smartphone hatte ich mich auch noch beschäftigt. Der Himmel hatte sich da schon zugezogen und dann fing es auch an windig zu werden und zu donnern. Dann eben ins Zelt, und bald darauf ging es dann auch weiter mit Regen, Blitz und Donner. Das sah nach Fernsehabend aus. Das Gewitter war nicht mehr weit weg. Ui, dann sah ich, dass an der Innenseite des Außenzeltes an zwei Stellen eine Wasserspur zu sehen ist. Mir ist schon aufgefallen, dass ich vermutlich oben am Zelt ein Mikroloch habe. Wenn die Sonnenstrahlen von oben einfallen, ist manchmal ein hell leuchtender Punkt an der Innendecke zu sehen. Schade, überall Baustellen bei dem Zelt. Es hat aber auch schon ein gewisses Alter. Ich bin eher für Reparatur solcher Dinge. Und ich mag dieses Zelt auch wegen des geringen Gewichts (trotz ausreichendem Platz) und der Vielseitigkeit. Das defekte Gestänge und den Gummi darin auszutauschen, sollte wohl kein Problem sein, wobei ich die genauen Kosten noch nicht kenne. Einen Riss in der Außenhülle abzudichten, wäre wohl das Einfachste. Aber alle Mikrolöcher zu finden und abzudichten wird vermutlich schon aufwändiger. Und der Austausch des Reißverschlusses bei dem dünnen Meshgewebe des Innenzeltes ist schon eine größere Herausforderung. Und wenn man dann nochmal alles zusammenrechnet muss man wirklich darüber nachdenken, ob es sich lohnt. Aber das Zelt, in dem ich gerade liege und mich auch weitgehend noch schützt, dann doch einfach so aufzugeben, finde ich auch schade. Jedoch auf eine Bergtour wollte ich mit diesem Zelt im jetzigen Zustand auch nicht mehr gehen. Naja, mal schauen, was ich da mache. Nachdem dann der Regen vorbei war, bekam ich Nachbarschaft von ein paar jungen Männer schräg gegenüber, die sich viel und lange zu erzählen hatten. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen und später wieder von dem Gerede kurz wach geworden als es schon dunkel war. Scheint eine kleine Party-Gesellschaft zu sein. 
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2 Kommentare zu 10.07. Abschied vom Camping Le Chanterane

  1. Triin sagt:

    Warst du auch schwimmen? Der See sieht schon sehr einladend aus…

    Das Pferdchen sieht auch sehr hübsch aus – schöne Farben.

  2. Sandro sagt:

    Nein, in diesem See war ich bisher nicht schwimmen. Das Pferd steht auch bei den weißen Pferden mit dabei.

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